Brauen — Bier, Met & Cider selbst machen
Aus fünf Litern Würze und etwas Hefe entsteht in zwei bis drei Wochen trinkfertiges Bier — der Einstieg ins Hobbybrauen ist einfacher, als viele denken. Hier findest du alle Artikel rund ums Brauen: Bier, Met, Cider und Kombucha, dazu Maische, Hopfen, Hefe und Gärführung. Zwei kostenlose Tools rechnen Alkoholgehalt und Hopfenbittere für dich aus.
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Kostenlos, ohne Anmeldung — die Tools nehmen dir Rechnen und Planen ab.
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Häufige Fragen
Wie braue ich mein erstes Bier?
Am einfachsten startest du mit einem Bierkit oder Malzextrakt: Du löst den Extrakt in heißem Wasser, kühlst die Würze ab, gibst Hefe zu und lässt alles vergären. Nach der Gärung wird abgefüllt und nachgereift. Wer mehr Kontrolle will, steigt später aufs Maischen um.
Welche Ausrüstung brauche ich zum Brauen?
Für den Einstieg genügen ein Gärbehälter mit Gärspund, ein großer Topf, ein Thermometer, eine Bierspindel und Mittel zur Desinfektion. Saubere, keimfreie Geräte sind beim Brauen das A und O. Spezielle Braukessel und Läuterbottiche kommen erst beim Maischen dazu.
Was bedeutet Maischen?
Beim Maischen wird geschrotetes Malz mit warmem Wasser vermischt und in Temperaturstufen gehalten. Dabei wandeln Enzyme die Stärke in vergärbaren Zucker um. Anschließend trennt das Läutern die flüssige Würze von den festen Bestandteilen — die Basis jedes selbst gebrauten Biers.
Wie funktioniert das Metbrauen?
Met entsteht aus Honig, Wasser und Hefe. Der Honig wird im Wasser gelöst, mit Hefe versetzt und vergoren, bis der Zucker zu Alkohol umgesetzt ist. Met braucht Geduld: Mehrere Monate Reifezeit machen den Unterschied zwischen rau und rund.
Wie messe ich den Alkoholgehalt?
Mit einer Bierspindel misst du die Stammwürze vor der Gärung und den Restextrakt danach. Aus der Differenz lässt sich der Alkoholgehalt berechnen. Der Alkoholgehalt-Rechner nimmt dir diese Umrechnung ab — du gibst nur Anfangs- und Endwert ein.
Darf ich zu Hause Bier brauen?
In Deutschland ist das Hobbybrauen erlaubt. Bis zu 200 Liter Bier pro Jahr für den Eigenbedarf bleiben steuerfrei, müssen aber vorab beim zuständigen Hauptzollamt angemeldet werden. Für Met und Wein gelten eigene Regelungen — informiere dich vor dem ersten Sud.